UN-Studie: Einfluss Coronakrise auf humanitäre Versorgungskette

Humanitäre Organisationen auf der ganzen Welt sind weiterhin aktiv - auch in Zeiten der Coronakrise. Wie wirkt sich die Verbreitung des Coronavirus auf ihre Lieferketten aus? Eine Studie mit KLU-Beteiligung liefert erste Erkenntnisse.

Humanitäre Organisationen wie NGOs (z. B. Rotes Kreuz) und Organisationen der Vereinten Nationen (z.B. UN-Welternährungsprogramm WFP ) benötigen für ihre Programme in den Bereichen Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit Material wie persönliche Schutzausrüstung (Personal protectice equipment, PPE), Decken, Medikamente oder IT. Die Lieferanten hierfür befinden sich nur teilweise in von der Krise betroffenen Ländern und zum Teil in anderen Regionen. Aber auch aufgrund von Reiseverboten könnten negative Auswirkungen wie Verzögerungen oder erhöhte Kosten auftreten.

Fast 80 humanitäre Organisationen haben an der Umfrage teilgenommen. Die Daten wurden nun von Maria Besiou, Professor of Humanitarian Logistics und Mojtaba Salem, KLU-Doktorand, analysiert. Die Umfrage wurde vom Logistics Cluster (unterstützt vom WFP) durchgeführt und von HELP Logistics, einem Programm der Kühne-Stiftung, unterstützt.

Coronakrise: Analysen & Kommentare
Dieser Beitrag ist Teil unserer Coronaserie mit Analysen und Kommentaren von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der KLU. Sie beleuchten, wie sich die aktuelle Coronakrise unter anderem auf unser tägliches Leben, unsere Arbeitsweise und die Wirtschaft auswirkt. Lesen Sie weitere Analysen und Kommentare.

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